Zum Thema ‘Populärwissenschaftliches’

Hier werden Texte versammelt, die sich eher an die Allgemeinheit errichten.



Hier werden Texte versammelt, die sich eher an die Allgemeinheit errichten.

Bewährte Hausmittel gegen Prüfungsangst




Generell ist es wichtig, um die Prüfungszeit auf die Ernährung zu achten, wobei Vitamin B- und Vitamin C-reiche Kost, Magnesium und Kalium wichtig sind, wie sie etwa in Bananen, Ananas, allen Arten von Beeren, Paprika, Orangen, Brokkoli, Kiwi oder Studentenfutter anzutreffen sind, aber auch Schokolade oder Traubenzucker können für einen kurzen Energieschub unmittelbar vor oder während der Prüfung sorgen. Generell wichtig Viel trinken, vor allem Wasser und Tee, keinesfalls Kaffee oder Energy-Drinks. Das gilt auch für die Modedroge Guarana, die zwar die Müdigkeit reduziert und in Maßen genommen eine vorübergehende Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bewirken kann, aber auf Grund ihrer längeren Wirkung – bis sechs Stunden – eher kontraproduktiv ist. Vor der Prüfung ausreichend Schlafen etwa mit Hilfe von Hopfenzapfen, Melissenblättern oder Lavendel. Ein guter Tipp ist übrigens, während des Lernens einen bestimmten Duft, den man mag, zu erzeugen, den man dann auch bei der Prüfung mit sich tragen kann. Gegen einen nervösen Magen wirken Kamillenblüten, Koriander, Kreuzkümmel und Fenchelsamen. Gegen Spannungskopfschmerz sind Tabletten aus Weidenrindenextrakt, ätherisches Kampferöl zum Einreiben gegen Muskelverspannungen. Das bekannteste Mittel gegen Angstzustände ist Baldrian, das aber nicht nur beruhigend bei Nervosität und bei Einschlafstörungen wirkt, sondern Baldrianöl und -tee sind auch ein natürliches Antibiotikum und stimulieren die Verdauung. Johanniskraut ist ein natürliches Antidepressivum, wobei es als Öl oder Tee angewendet werden kann, aber auch rezeptfrei in Tablettenform. Hopfenzapfen (häufig als Extrakte oder Tee in Verbindung mit Melisse bzw. Baldrian) sind ein Mittel gegen Schlafstörungen, Unruhe und Angstzustände, helfen aber auch bei Magenbeschwerden und wirken gegen Appetitlosigkeit, die häufig vor Prüfungen auftritt. Lavendel kann als Tee bzw. oder äußerlich als Öl angewendet werden und ist neben der schlaffördernden und beruhigenden Wirkung auch bei Atemwegserkrankungen oder Stoffwechselproblemen nützlich. Melisse hat eine entkrampfende und beruhigende Wirkung auf den Magen und bei Herzklopfen, wirkt daher als mildes Beruhigungsmittel. Rechtzeitiger Aufbau von Ritualen bzw. Erlernen von Entspannungsmethoden, um Prüfungsängste abzubauen und innere Stärke zu etablieren (Stangl, 2020).

Literatur

Stangl, W. (2020). Hausmittel gegen Prüfungsangst. Werner Stangls Texte zum Lernen.
WWW: https://lerntipps.lerntipp.at/hausmittel-gegen-pruefungsangst/ (2020-02-18)



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Lesen vs Scannen




Das Aufnehmen gedruckter Inhalte, also das Leseverhalten, hat sich durch den Gebrauch von digitalen Medien deutlich verändert, denn während man Bücher relativ gleichförmig liest – die Augen bewegen sich dabei von links nach rechts und springen dann in die nächste Zeile, wird beim Lesen auf Internetseiten ein Text meist nur gescannt (siehe dazu Skimming und Scanning). Das bedeutet, es werden Titel, Absatzanfänge und einzelne hervorgehobene Worte gelesen, dann lenkt aber eine Werbung ab oder ein Animation fordert auf, das Lesen des Textes zu unterbrechen. Ein solcher rein informationeller Aufnahmemodus ist keine Projektionsfläche für eigene Gedanken und Assoziationen wie vertieftes Lesen in einem Buch. Ein Buch eignet sich damit viel besser zum Erfassen und Verstehen von komplexeren Zusammenhängen, während Texte im Internet eher für den schnellen Überblick geeignet sind. Beide Formen des Leseverhaltens sind wichtig und sollten Kindern in gleichem Ausmaß vermittelt werden.

Die Stärke des Internet liegt daher vor allem in seiner Effizienz, denn was nebensächlich erscheint, kann man wegscrollen oder wegklicken. Wer einen Zeitungsartikel in einem gedruckten Medium liest, kommt in der Regel bis zur Hälfte, erscheint jedoch derselbe Artikel online, wird im Schnitt nur ein Fünftel davon gelesen. Skimmen und Scannen eignet sich für SchülerInnen und Studierende bei der Sichtung von Texten, z.B. für die Bachelor- oder Masterarbeit, zu Beginn einer Prüfungsvorbereitung, um schnell einen Überblick über ein Thema zu bekommen und um das Gehirn auf die neuen Informationen vorzubereiten, d. h., letztlich immer dann, wenn man aus einem Text später genauere Informationen aufnehmen möchte.

Literatur

Stangl, W. (2019). Skimming und Scanning. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.
WWW: https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/skimming-und-scanning/ (2019-11-24).



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Weg mit den Konzentrationskillern!




Unter diesem Titel landete schon öfter eine Werbemail für einen durchaus brauchbaren, im Endeffekt aber immer kostenpflichtigen Elternratgeber in meinem Postfach. Diese Begriffswahl suggeriert, dass Eltern und ihre Kinder sich in einer Art persönlichem Krieg gegen die konzentrationsstörende Umwelt befinden, bzw. permanent von dieser bedroht werden, und dass es weniger gilt, diese lernadäquat zu gestalten, als sich gegen sie zu wehren oder zu schützen. Auch wenn es hier wohl in erster Linie um Aufmerksamkeit geht, in einer Werbewüste von Ratgebern wahrgenommen zu werden, sollte doch die Wortwahl nachdenklich machen.

Siehe dazu auch Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?



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© Werner Stangl Linz 2020