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Methylphenidat erhöht die Leistung über die Motivation

Psychostimulanzien wie Methylphenidat haben nicht nur einen festen Platz in der Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen, sondern sie werden auch häufig zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit eingesetzt, wobei ihre Wirkungsmechanismen nach wie vor schwer fassbar sind. Westbrook… 

Wie lernen Säuglinge?

Bei der Untersuchung von Lernprozessen im Gehirn beschränken sich die meisten Forschungen auf Erwachsene, doch nun wurde in einer aktuellen Studie untersucht, welche neuronalen Prozesse im Gehirn von Babys bei Lernprozessen aktiviert werden. Köster et… 

Vokabellernen mit allen Sinnen

Mayer et al. (2015) haben Unterrichtsstrategien untersucht, die komplementäre bereichernde Informationen nutzen, wie z.B. Bilder oder Gesten, um die Ergebnisse des Vokabellernens zu optimieren. Sie fanden heraus, dass das Lernen beim Ausführen von Gesten effizienter… 

Nach dem Lernen durch die Nase atmen,

denn die Nasenatmung beeinflusst die Gedächtniskonsolidierung positiv! Man weiß bekanntlich seit einiger Zeit, dass es eine Verbindung zwischen Geruch und Gedächtnis gibt, denn Menschen mit einem guten räumlichen Gedächtnis können Gerüche besser erkennen, wobei sollche… 

Lernen und Hormone

Dass Hormone einen Einfluss auf das Lernen haben, zeigte sich in einer Untersuchung von Gail Greendale et al. (2009) an mehr als zweitausend Frauen vor, während und nach der Menopause, in der ihre Lernfähigkeit überprüft… 

Pausen sind wichtig für die Gedächtniskonsolidierung

Georg Elias Müller und Alfons Pilzecker veröffentlichten 1900 eine Monographie, in der Berichte über vierzig Experimente zum Erlernen, Vergessen und Erinnern enthalten waren (Müller, Pilzecker 1900). In einem dieser Experimente zur Gedächtniskonsolidierung mussten ihre Teilnehmer… 

Lernen nach Lerntypen – ein Mythos

Die Lerntypentheorie, so wie sie heute von vielen vermittelt wird, richtet viel Schaden an, indem sie annimmt, dass sinnliche Wahrnehmung gleich Lernen wäre und vorgibt, eine bewährte Theorie zu sein. Das ist sie keinesfalls! Das… 

Lesemotivation

In diesem Artikel wird an einer Stichprobe von Fünftklässlern untersucht, wie sich die Vorzüge für akademische (z.B. lesen) und nicht akademische Tätigkeiten (z.B. Sport, Fernsehen, etc…) von Schülern/innen erklären lassen. Basierend auf dem Erwartungs-Wert-Modell der Lesemotivation wird neben den Leistungserfahrungen auch die Erwartungskomponente, Wertkomponente und die Lesemotivation berücksichtigt. Ziel ist es herauszufinden ob vorhersehbar ist welche Tätigkeiten die Schüler/innen gerne ausüben und welche nicht.

Jonglieren verändert das Gehirn

Stephan Ehlers beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Jonglieren und war schon immer davon überzeugt, dass während des Jonglierens unbewusst Prozesse im Gehirn angestoßen werden, die jedes Mal zu einer positiven Grundstimmung führen, wenn… 

Lernen im Team

Durch die Optimierung von Prozessen versucht die Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit stetig zu erhöhen. Ein in jüngster Zeit immer öfter verwendetes Mittel dafür, ist das Lernen am Arbeitsplatz und im Team. Firmeninterne Schulungs- und Weiterbildungsangebote gehören schon zum guten Ton eines innovativen Unternehmens.

Fragenstellen und Lernen

In dieser Studie wurden strukturiere und unstrukturierte Fragen auf deren Lerneffekt erforscht sowie die Auswirkungen der Beantwortung oder Nichtbeantwortung dieser Fragen abgeklärt. Studierende wurden in Seminaren und einem Abschlusstest auf die von ihnen erreichten Lernerfolge untersucht mit dem Ergebnis, dass die Gruppe mit strukturierter Fragestellung bessere Ergebnisse lieferte, als die Gruppe mit unstrukturierten Fragen. Ob die Fragen beantwortet wurden oder nicht, zeigte keinen Einfluss auf die Lernleistungen der Studenten.

Fingermathematik

Bekanntlich rechnen zu Beginn der Grundschulzeit viele Kinder mit den Fingern, um sich die gestellten Aufgaben besser vorstellen zu können. Allerdings kann der Einsatz der Finger auch in späteren Jahren beim Lösen von Mathematikaufgaben helfen,… 

Lernen und Verlernen durch Endocannabinoide

Gedächtnisinhalte werden im Gehirn bekanntlich gespeichert, indem Eigenschaften von Nervenzellen nachhaltig verändert werden, wobei dabei vor allem die Veränderung der Verknüpfungsstellen (Synapsen) von Nervenzellen entscheidend ist. Molekularen Mechanismen sind dabei die Basis der Kommunikation von…