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Kurioses: Wie Ho Chi Minh gelernt hat


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Ho Chi Minh hatte einen großen Wissensdurst, der weder durch Alter, Ort noch Umstände eingeschränkt war. Während seiner Jahre auf Reisen im Ausland, in denen er viele Jobs annehmen musste, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen – wie Küchenhilfe, Schneeschaufeler, Journalist, Fotograf usw., nutzte er seine Zeit stets bestmöglich zum Lernen. Er lernte durch Bücher, Zeitungen, Bibliotheken, praktische Tätigkeiten, den Kontakt mit arbeitenden Menschen und durch seine eigenen Lebenserfahrungen. Sein Ehrgeiz zeigte sich vor allem in seiner Beharrlichkeit und Ausdauer. Um eine Fremdsprache zu lernen, setzte er sich jeden Tag das Ziel, viele neue Wörter auswendig zu lernen, schrieb sie auf kleine Zettel, die er bei sich trug, und las sie leise während der Arbeit. Manchmal schrieb er sich Buchstaben auf den Arm, um sie zu lernen, und nachts schrieb er sie mit dem Finger auf die Decke, um sich die Schriftzeichen einzuprägen. Mit dieser Methode erlernte Ho Chi Minh zahlreiche Fremdsprachen wie Französisch, Englisch, Russisch und Chinesisch und schuf sich so die Möglichkeit, die erlesensten Aspekte der menschlichen Kultur zu erschließen und revolutionäre Ideen zu verbreiten.

Quelle

https://www.vietnam.vn/de/hoc-tap-va-tu-hoc-theo-guong-bac-ho-de-nang-cao-tri-thuc-nang-luc-cong-tac (26-05-19)



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