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Lichtmangel im Herbst und Winter macht Schülerinnen und Schüler müde

Licht, insbesondere natürliches Tageslicht, spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der biologischen Uhr von Schülerinnen und Schülern, die eine Vielzahl von Körperfunktionen steuert, etwa den Schlaf-Wach-Zyklus, die Stimmung und die kognitive Leistungsfähigkeit. In den dunkleren Herbst- und Wintermonaten wird weniger natürliches Licht wahrgenommen, was zu einer erhöhten Produktion von Melatonin führt, das den Körper auf den Schlaf vorbereitet und Müdigkeit fördert. Eine erhöhte Melatoninproduktion während des Tages kann daher zu Lethargie führen, wodurch es Kindern schwerer fällt, sich beim Lernen zu konzentrieren. Außerdem führt Lichtmangel zu einer verminderten Produktion von Serotonin, das nicht nur die Stimmung, sondern auch die Motivation beeinflusst, d.h. ein Mangel kann zu Antriebslosigkeit führen und damit die Fähigkeit, neue Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, beeinträchtigen.



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